Dienstag, 21. Juni 2016

An die Freunde der asiatischen Küche!

Thailändisches Fischcurry mit Welsfilet

Liebe Freunde der asiatischen Küche, so ein Currygericht erfreut doch immer wieder den Gaumen mit seinen vielfältigen Aromen, und aus der Küche duftet es herrlich nach thailändischen Duftreis, Zitronengras und Thaibasilikum!

Ich habe dieses Mal als Fisch ein Welsfilet ausgewählt, zum einen, weil es diesen gerade frisch gab - und zum andern, weil es ein relativ fester Fisch ist, der nicht so leicht zerfällt, was ein großer Vorteil ist beim Kochen ; ) und weil es ein einheimischer Fisch ist. Selbstverständlich geht aber auch jede andere Fischsorte dazu.
Sehr wichtig ist die Auswahl einer guten Reissorte. Der echte thailändische Duftreis entfaltet beim Kochen einen herrlichen Duft. Weiterhin haften die Körner leicht aneinander, so dass die Sauce vom Currygericht optimal aufgenommen werden kann.



Zutaten für zwei hungrige Mäuler
120g thail. Duftreis
300g Fischfilet ( Wels o.ä. )
1/2 rote Paprika
1/2 gelbe Paprika
ca. 8 kleine Tomaten
1 Schalotte oder weisse Zwiebel
100ml Kokosmilch
100ml Fischbrühe
1EL Erdnussöl
1TL Sesamöl
1 EL Oystersauce oder thail. Fischsauce
1TL rote Thaicurrypaste
1TL Zucker
1Stück frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 Stängel Zitronengras
1 Handvoll Thaibasilikum
Salz, Pfeffer, Ingwer gemahlen



Zubereitung
Den Reis in eine Tasse abmessen und mit 2 Tassen Wasser aufsetzen. Wenn das Wasser kocht, salzen und im offenen Topf kochen lassen, bis nur noch eine hauchdünne Schicht Wasser auf dem Reis ist. Dann den Topf auf niedrigste Stufe herunterstellen, Deckel drauf und 10 Minuten quellen lassen. Am Schluss muss alles Wasser aufgesogen sein, und die Reiskörner müssen aneinander haften. Das ist die Originalzubereitung für den Quellreis. Dieser schmeckt um Längen besser als die europäische Wasserreisversion.

Das Welsfilet würfeln und mit 1 EL Oystersauce oder Fischsauce marinieren. Die Thailänder verwenden immer die salzige Austernsauce oder Fischsauce zum salzen, sie verwenden diese anstelle von Salz. Natürlich könnt ihr auch zusätzlich salzen, wenn ihr mögt.
Paprika und Zwiebel in Streifen schneiden, Knoblauch und Ingwer würfeln.
Zitronengras in Stücke schneiden und mit der Messerbreitseite plattklopfen ( damit die Aromen heraustreten können beim kochen ).
Nun im Wok 1EL Erdnussöl mit 1 TL Sesamöl erhitzen, und dann geht es los. Ingwer und Knoblauch in den Wok, dann mit 1 TL Currypaste verrühren ( sehr wichtig für den Originalgeschmack ). Paprika und Zwiebeln hinzu, pfannenrühren, bis diese die Farbe leicht ändern. Dann die Fischbrühe angießen und die Kokosmilch hinzufügen. Die Tomaten hinein und das Fischfilet, sowie das Zitronengras. Leicht köcheln lassen und mit etwas Zucker und gemahlenen Ingwer abschmecken, bis der Fisch gar gezogen ist. Erst ganz zum Schluss kommt das herrliche Thaibasilikum zum Einsatz und wird in das Gericht gemischt und über den Reis gegeben. Das echte Thaibasilikum ist vom Aroma nicht vergleichbar mit dem europäischen Basilikum! Das Aroma ist eher anisartig; ihr bekommt es schon z.B, in Gartencentern.

Achtung: Die Zitronengrasstängel vor dem Essen wieder hinausfischen, denn diese sind recht hart und werden nur für das Aroma mitgekocht!




Das Schöne an Currygerichten ist: Diese sind so variabel! Man kann ja im Prinzip alles dranschmeißen, was man so da hat!

Lasst es Euch schmecken !